31. März 2026

Zahlungsmittelumfrage bei Privatpersonen 2025 – Zufriedenheit mit dem Zugang zu Bargeld im Vergleich zu 2024 gesunken

Die Schweizerische Nationalbank führte im Herbst 2025 erneut eine Zahlungsmittelumfrage bei Privatpersonen durch. Rund 2000 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz wurden online oder telefonisch zu ihrem Zahlungsverhalten befragt.

Bild: Claudio Schwarz
  • Die Schweizerische Nationalbank führte im Herbst 2025 erneut eine Zahlungsmittelumfrage bei Privatpersonen durch. Rund 2000 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz wurden online oder telefonisch zu ihrem Zahlungsverhalten befragt.
  • Bei Zahlungen vor Ort veränderte sich die Zahlungsmittelnutzung gegenüber 2024 nur geringfügig. Die Debitkarte bleibt das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel, gefolgt vom Bargeld und von Bezahl-Apps.

Ein Grossteil der Bevölkerung trägt Bargeld bei sich, besitzt sowohl Debitkarten als auch Kreditkarten und verfügt über Bezahl-Apps. Je nach Zahlungssituation und -zweck werden diese Zahlungsmittel unterschiedlich ein gesetzt. Trotz der Vielfalt an bargeldlosen Zahlungsmitteln wird Bargeld weiterhin regelmässig genutzt.

  • Personen mit hohem Einkommen und Personen in jüngeren Altersgruppen nutzen Bargeld deutlich weniger häufig. Die Unterschiede zwischen den Alters- und Einkommensgruppen haben sich in den letzten Jahren verstärkt.
  • Instant-Zahlungen ermöglichen es Privatpersonen und Unternehmen, Transaktionen von Konto zu Konto zu tätigen, die sofort ausgeführt und abgewickelt werden. Etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung kennt die neue Zahlungsmöglichkeit; ein Viertel der Bevölkerung hat sie bereits mindestens einmal genutzt.
  • Rund die Hälfte der Bevölkerung erlebte im vergangenen Jahr Akzeptanzeinschränkungen bei der Zahlungsmittelwahl. Im Vergleich zu den Vorjahren war davon zunehmend Bargeld betroffen.
  • Die Zufriedenheit mit dem Zugang zu Bargeld sank im letzten Jahr spürbar: Noch 81% der Bevölkerung waren mit den Möglichkeiten, Bargeld zu beziehen, zufrieden (2024: 88%). Der Rückgang dürfte auf den anhaltenden Abbau von Bezugsstellen wie Geldautomaten zurück zuführen sein.
  • In der Bevölkerung besteht das Bedürfnis, dass Bargeld auch in Zukunft zur Verfügung steht und als Zahlungsmittel eingesetzt werden kann. Lediglich 2% der Befragten sprachen sich für eine Abschaffung von Bargeld aus.

Quelle: Schweizerische Nationalbank

Bild: Claudio Schwarz

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